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Prohibitivpreis

29.05.2007 @ 16:36, Nis Randers,


Der Prohibitivpreis (von lat.: prohibere = (ver)hindern) ist der Preis, bei dem der Haushalt bzw. der Käufer nicht mehr bereit oder nicht mehr in der Lage ist, auch nur eine Mengeneinheit des betreffenden Gutes zu kaufen.

Der Prohibitivpreis ist derjenige Preis in einer Preis-Absatz-Funktion, bei dem die nachgefragte Menge Null ist. Der Prohibitivpreis kann also abhängig sein vom evtl. variablen Marktgeschehen.

Der Prohibitivpreis ergibt sich als Preis-Koordinate des Schnittpunktes zwischen Preis-Absatz-Funktion und Preisachse. Analog ist die Größe der Sättigungsmenge an der Mengen-Koordinate des Schnittpunktes zwischen Funktion und Mengenachse abzulesen.

Umgangssprachlich wird hiermit auch ein Preis bezeichnet, der den Eindruck vermittelt, das Produkt solle nicht gekauft werden.

Kategorie:Mikroökonomie
Kategorie:Preispolitik

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